Mitwirkende (von links nach rechts): Ulrike Steiner, Renate Schaper, Jakob Timmermann, Karin Klose, Marek Podkanowicz. Es fehlt: Burghard Dietze

Es ist inzwischen ein schöner Brauch, dass in der dunklen Jahreszeit ein Ensemble aus Instrumenten mit Gesang ein musikalisches Licht im Ringelheimer Mausoleum entzündet. Die Sänger Ulrike Steiner, Sopran, und Jacob Timmermann, Bariton, sowie die Instrumentalisten Renate Schaper, Flöte, Marek Podkanowicz, Violine, Burghard Dietze, Cello, unter der Leitung von Karin Klose, Klavier, haben ein Konzert vorbereitet, das wieder einen weiten Bogen schließt von Bach bis Gospel. So kommen alle Solisten zu ihrem Auftritt: in Haydns Trio für Flöte, Violine und Cello, in Quantz Triosonate für Flöte, Violine Cello und Klavier und dem 2. Satz aus Boccherinis Cello-Konzert und Händels Sonate á quattro. Zwei Kantaten von Vincent Lübeck und Max Drischner geben den Sängern Gelegenheit, das Publikum in eine weihnachtliche Stimmung zu versetzen. Max Drischner hat von 1955 bis zu seinem Tode 1971 in Goslar als Organist gewirkt und den Kulturpreis 1956 der Stadt erhalten. Alle, die schon bei den vergangenen Konzerten der Gruppe im Mausoleum dabei waren, freuten sich schon auf die Gospels von Ulrike Steiner, deren herausragende Interpretation, begleitet mit der Violine von Marek Podkaniwicz, schon im vergangenen Jahr die Zuhörer begeistert hat. Das Konzert fand am Sonnabend, 5. Dezember, um 18  Uhr im Ringelheimer Mausoleum statt und dauerte etwa eine Stunde. Der Eintritt war frei – Spende aber willkommen.

(Quelle: Bürgerblatt 04/2015)

 

Hajo Hoffmann mit seiner Tacoma-Mandoline und seiner Ukulele ist im Mausoleum kein Unbekannter. Bereits 2011 konzertierte er mit zwei unterschiedlichen Programmen im Ringelheimer Mausoleum: Im Mai mit Südamerikanischen Klängen bei seinem Programm „Mandovocale“ und im Oktober mit Handel-Kompositionen. Für das kommende Jahr hat er schon ein Engagement in der Kniki.

 

In diesem Jahr trifft er nun mit dem bekannten Saxophonisten Otto Jansen im Ringelheimer Mausoleum zusammen, und beide veranstalten gemeinsam ein Feuerwerk der musikalischen Emotionen. Sie spielen sich Töne und Themen zu, um mitzuspielen oder dagegenzuhalten. Ein Aufbrausen, anfeuern oder einfach nur genussvolles Abwarten, stets geprägt von hohem gegenseitigen Respekt und der Lust miteinander musikalisch umzugehen. Sie werden die Übergänge von Blues, Jazz, Weltmusik kaum spüren. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine unglaubliche Reise durch die Musik!

 

Am Freitag, 4. Juli 2014, um 19.30 Uhr im Ringelheimer Mausoleum.

Samstag, 21. Juni 2014 um 18 Uhr

 

Facetten der Liebe oder

Ich wünsch mir (k)einen Mann

Gedichte, Querflötenmusik, Lieder -  getextet, komponiert und interpretiert von Friedgund Göttsche-Niessner

 

Unter dem Titel „Facetten der Liebe oder Ich wünsch mir (k)einen Mann“ stellt die Flötistin und Musikpädagogin Friedgund Göttsche-Niessner ihr neues Programm mit Gedichten und Musik vor, das sie in den zwei letzten Jahren dafür geschrieben und komponiert hat. Mit einem Augenzwinkern geht sie darin auf verschiedene Aspekte der Liebe ein. Mal schwärmerisch, mal direkt trägt sie die nachdenklichen, leidenschaftlichen und witzigen Gedichte vor: Vom Kennenlernen und Verlieben, von Heirat und Untreue, Sehnsucht und Irrungen und von Gewohnheit und Wünschen. Auch tauchen immer mal wieder Anklänge an das Märchenhafte auf. Die Texte wechseln sich ab mit dazu passender Querflötenmusik – von Folkloristik über klassische Moderne bis zum Tango – und mit Liedern über Mann, Frau, Kind und Eifersucht.

Kammermusik - Vom Barock bis zur Romantik

Stimmungsvolles Konzert

Sonntag, 4. November 2012, 17 Uhr

 

Das war ein begeisternder Musik-Nachmittag im voll besetzten Ringelheimer Mausoleum! Ulrike Steiner – Sopran, Renate Schaper – Flöte, Marek Podkanowicz – Geige, Burghard Dietze – Cello und Karin Klose – Klavier und Leitung ein Kaleidoskop von Kompositionen, die mit einer solchen Besetzung zu spielen sind.

Dabei kam die hervorragende Akustik des gewölbten Raumes dieser Formation sehr entgegen. Begonnen mit einem g-moll Quartett von Telemann, folgten dann von Ulrike Steiner einprägsam interpretierte Lieder von Bach und Schubert, ehe drei Kompositionen von Mendelssohn in verschiedenen Besetzungen Zuhörern und Interpreten viel Freude machten, wobei besonders die innige Darbietung eines Liedes ohne Worte von Burghard Dietze auf dem Cello viel Beifall erhielt. Herausragend waren außerdem noch die Sonatine g-moll von Dvorak, gespielt von Marek Podkanowicz, und die Mondnacht von Schumann - wunderschön gesungen von Ulrike Steiner. Auch das weitere Programm wurde mit Applaus bedacht, so dass Karin Klose und Marek Podkanowicz zum Schluss noch einen klassischen argentinischen Tango darboten, mit dem die Zuhörer beschwingt in den regnerischen Abend entlassen wurden. 

Händel goes brasiljazzworldmuic

Sonntag, 30. Oktober 2011, 16 Uhr

 

Wie im Mai diesen Jahres versprochen, gab es ein zweites Konzert mit Hajo Hoffmann. Nun aber mit einem neuen Programm mit Händel-Variationen, das der Mandolinist und Sänger Crazy for Händel nannte.

Bekannte Themen wie z. B. „La Rejuissance", sowie kammermusikalische Satzstücke aus den Werken von Georg Friedrich Händel trafen hier auf fließende Improvisationen des Jazz und der brasilianischen oder afrikanischen Rhythmik. Hajo Hoffmanns Stimme, oft als Scatimprovisation und Farbe eingesetzt, fusionierte mit der Mandoline und erzeugte immer wieder überraschende und besondere Klangfarben.

Mit begeistertem Applaus und nach zwei Zugaben entließen die mehr als 40 Zuhörer den Mandolisten aus dem sehr stimmungsvoll und herbstlich dekorierten Mausoleum in den frühen Abend.   Fotos©Renate Schaper

Mandovocale - Licht und Schatten

Samstag, 28. Mai 2011, 19.30 Uhr

 

Nur ein kleiner Kreis Zuhörer fand an diesem Abend den Weg ins Mausoleum. Hajo Hoffmann´s Spiellaune brachte das keinen Abbruch. Er erzählte viel über sich und seine Musik, kokketierte mit den Mausoleumsgeistern (wer da war, wusste warum...) und begeisterte dann seine Zuhörer mit einer Mischung aus Klassik und Weltmusik, die er mit deutschen und brasilianischen Liedern verband. Mit Hilfe eines Effektgerätes und einer „Loopstation“ erzeugte Hajo Hoffmann mit seiner 4-saitigen „Tacoma“ Mandoline völlig neue Klangfarben.

Während der Pause konnten sich die Zuhörer bei einem Glas Wein mit dem von der Akustik des Mausoleums faszinierten Mandolisten unterhalten.